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Machen Sie aus Ihrer Immobilie kein Wertpapier!

Sind Sie Eigentümer einer Immobilie und ist Ihre Immobilie noch finanziert?

Schauen Sie sich manchmal den aktuellen Zinsmarkt an und denken sich: „So niedrige Zinsen hätte ich auch gerne für meine Immobilienfinanzierung…“?

Wer beispielsweise 2010 eine Immobilie finanziert hat, zahlt häufig an die Bank einen Zins von rund 4 %. Hätten Sie ein wenig gewartet und erst in den letzten beiden Jahren eine Immobilie gekauft, läge Ihre Kondition gut 2 % niedriger.
Sie könnten also schneller entschuldet sein, hätten sich eine größere oder neuere Immobilie kaufen können oder hätten sich in einer anderen Lage umsehen können.

Natürlich ist das jetzt „ein wenig“ polemisch, schließlich sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren kräftig gestiegen.

Sie können aber an dem heutigen, historisch niedrigen, Zinsmarkt partizipieren und sich die aktuellen Konditionen für Ihr Restdarlehen einfrieren bis Ihre Finanzierung ausläuft.
Und das bis zu 5 Jahren im Voraus. Läuft Ihre Zinsbindung also bis 2022 aus, so können Sie sich heute schon die Zinsen sichern.

Banken, Bausparkassen und auch Versicherungsgesellschaften bieten hierzu eine Lösung an, dass Forwarddarlehen.

Natürlich lassen sich die Banken diese Zinssicherung durch einen Aufschlag auf die neue Kondition bezahlen, mittlerweile allerdings auf ziemlich niedrigem Niveau. Dieser Aufschlag liegt teils nur noch bei 0,01 % pro Monat der Forwardlaufzeit.

Ein Beispiel dazu:
Haben Sie Mitte 2010 eine Finanzierung mit einer Zinsbindung von 10 Jahren geschlossen, dürften Sie an die Bank knapp 4 % Zinsen zahlen. Inklusive des Forwardaufschlages können Sie sich heute schon für 2020 einen Zinssatz von 2,2 % sichern, ein Unterschied von 1,8 %. Oder um es deutlicher zu machen, bei 200.000 € Finanzierung eine über 300 € geringere monatliche Rate.

Ob solch ein Forwarddarlehen für Sie attraktiv ist, liegt an Ihrer eigenen Erwartung an den Zinsmarkt.
Es gibt zwar einige Indikatoren die für ein anhaltend niedriges Zinsniveau sprechen, allen voran die Niedrigzinspolitik Herrn Draghis´.
Andererseits kennen wir noch nicht die Auswirkungen der trump´schen Politik auf die Weltwirtschaft oder z.B. das Wahlverhalten der Italiener im nächsten Jahr oder die Auswirkungen des „Dieselskandals“ auf die deutsche Automobilwirtschaft oder der Brexit, oder, oder, oder…

Werfen Sie einmal einen Blick auf das Zinschart.
Seit Oktober letzten Jahres steigt der Zinsmarkt wieder an. Auf niedrigstem Niveau zwar, aber doch recht deutlich.

Bild links: Zinsentwicklung für 15-Jahres-Konditionen seit 2002
Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zins-SWAP-Sätzen.
Der SWAP kann als Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld angesehen werden.

Machen Sie aus Ihrer Immobilie kein Wertpapier und denken Sie darüber nach, sich das heutige Zinsniveau zu sichern.
Seien Sie, was die wohl größte materielle Anschaffung Ihres Lebens angeht, unabhängig von Märkten die wir alle nicht beeinflussen können.

Ein Beitrag von Malte Conradi