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Was macht eigentlich eine Cyber-Versicherung?

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wirft Ihren Schatten voraus. Ab dem 25.05.2018 tritt es in Kraft und stellt Unternehmerinnen und Unternehmer vor große Herausforderungen. Jedes Unternehmen, welches personenbezogene Daten erhält, speichert und weitergibt sollte sich schnell mit der DSGVO befassen. Am Ende meines Artikels werde ich Ihnen dazu eine Empfehlung aussprechen.

Unabhängig davon, wie gut Ihr Virenschutz, Ihre Firewall und sonstige Sicherheitsvorkehrungen sind. In unserer Welt gibt es eine Vielzahl von Menschen, die ihre IT- bezogene Genialität in kriminelle Energie umwandeln.

So kann ein Datenschutzskandal schnell dazu führen, dass Ihr Geschäftsmodell oder das Vertrauen insgesamt in Ihr Unternehmen beschädigt oder sogar zerstört wird. Wer über sensible Informationen seiner Kunden verfügt, d.h. über die Namen, Anschriften und Geburtsdaten, der hat besondere Sorgfaltspflichten, denn es handelt sich um sehr schützenswerte Informationen. Insofern Sie sogar über Zahlungsdaten Ihres Kunden verfügen, wäre ein Datenleck noch viel gravierender.

Der Cyber-Schaden

Eine solche Versicherungspolice gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz für die Beschädigung, die Zerstörung, die Veränderung, die Blockierung oder den Missbrauch der IT-Systeme (z.B. Server, Computer, Netzwerke, Tablets, Mobiltelefone, Videokonferenzsysteme, Telefonanlagen, Datenleitungen und Intra- und Extranets. Betroffen sein können aber auch die Betriebssysteme, eine Kundendatenbank oder Ihre Verwaltungssoftware.

So könnten sich Dritte Zugriff auf Ihre Systeme verschaffen (Außenschaden) oder ein eigener Mitarbeiter vorsätzlich Daten stehlen, um sie an Dritte weiterzugeben (Innenschaden).

Was kann die Cyber-Versicherung?

Sie ersetzt Ihrem Unternehmen alle angemessenen und notwendigen Kosten, die dem Versicherungsnehmer für die Wiederherstellung oder die Reparatur der IT-Systeme entstehen. Beispiele dafür könnten die Beauftragung eines IT-Forensiker’s sein, der Schadenursache und Schadenumfang zu ermitteln hat.  Daten müssen rekonstruiert-, Systeme, wie z.B. Ihre Website, Ihr Onlineshop, Ihr Extranet müssen wiederhergestellt werden.

Die Kosten für die Entfernung der Schadsoftware, das Einschalten externer Kreditschutz- und Kreditüberwachungsdienstleister bis zur Finanzierung der Kosten eines Krisenmanagers, der mit gezielten PR-Maßnahmen Vertrauen zurückgewinnt, können Gegenstand einer solchen Versicherungspolice sein (Beispiele nicht abschließend).

 Die Unterbrechung der eigenen Betriebstätigkeit

Durch die zuvor genannten Beispiele könnte Ihr Unternehmen für einen bestimmten Zeitraum keine Leistungen mit erbringen. In dieser Zeit kann u.U. Ihr Ertragsausfall mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert werden. Eine solche Klausel sollte unbedingt vereinbar werden, zumal es einige Zeit in Anspruch nehmen könnte, den Ihnen zugefügte Schaden zu isolieren und zu beheben. Mit der Versicherung des Ertragsausfalls sind die laufenden Kosten und der entgangene betriebliche Gewinn gemeint. So können die laufenden Gehälter, Lizenzgebühren oder Mietausgaben weiter bedient werden.

Die Bedeutung dieser Versicherungsart wird aufgrund der steigenden Cyber-Kriminalität signifikant zunehmen. Sie wird genauso bedeutungsvoll werden wie die Betriebliches Inhaltsversicherung, auch Inventarversicherung genannt.

Sie interessieren sich für ein Angebot oder haben eine Frage? Dann senden Sie uns gern eine Anfrage.

 

Ein Beitrag von Gorden Isler

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