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Eine durchaus auch kritische Betrachtung
auf das Bausparen

Hier möchte ich Ihnen, in dieser kleinen Serie, einen Einblick in die heutige Bausparlandschaft geben.

Sie mögen sich fragen warum, denn schließlich hört man von diesem Thema im Moment nicht viel. Ab und an erscheint ein Test in der einschlägigen Fachpresse und manche Bausparkasse hält für so einen Test sogenannte „Schaufenstertarife“ vor, die mathematisch gut funktionieren, die Ihnen aber in der Praxis so nicht angeboten werden. Das Thema Bausparen wird auch immer mal wieder durchaus positiv in den Medien besprochen, denkt man z.B. an Renditebausparverträge – ja, es gibt sie noch, oder an Zinssicherung Ihrer Immobilienfinanzierung, jedoch rücken diese spannenden Allroundlösungen etwas aus dem Fokus.
Ist ja auch ein wenig angestaubt das Bausparen, oder?

Heutzutage gibt es für jeden finanziellen Bedarf rund um die Immobilie spezielle Lösungen und genau darum soll es gehen:
Für wen und für was ist Bausparen gut, ist es noch up to date? Was sind die Nachteile? Und wie funktioniert das Bausparen eigentlich?
Manchmal wird es vielleicht ein wenig technisch, sehen Sie mir, liebe(r) LeserIn, dass bitte nach.

Folgendes soll diese Serie beinhalten:

Wie funktioniert das Bausparen

und worauf sollten Sie bei der Tarifwahl achten?

BauSPAREN

in Zeiten der Niedrigzinsphase

BAUsparen

in Ihrer Immobilienfinanzierung

Werterhalt

Bausparen und Werterhalt Ihrer Immobilie

Förderung

Bausparen und die Riesterförderung, passt das zusammen?

Wie funktioniert denn das Bausparen?

Es hat sich zwar vieles geändert, ja auch die Bausparkassen mussten moderner werden… Aber das grundliegende, fast sozialistische Modell, ist natürlich noch das gleiche.

Sie stellen Ihre Sparleistungen der Bauspargemeinschaft so lange zur Verfügung, bis Sie sich ein Anrecht auf die Auszahlung Ihres Guthabens und, wenn Sie möchten, auch eines Darlehens erworben haben. Dieses einfache Modell funktioniert so gut seit dem 19. Jahrhundert. Es basiert darauf, dass der gemeinsame Geldtopf immer ausreichend gefüllt ist.
Probleme mit diesem System gab es mal in den 80er Jahren, jedoch hat jeder Bausparer bislang sein Geld wieder zurückbekommen.

Bausparen ist für Sie kein Pflichtsparen. Zunächst einmal ist ein Bausparvertrag ein einfacher Sparvertrag mit Option auf ein zinsgesichertes Darlehen.

Worauf sollten Sie bei der Wahl des richtigen Tarifes achten?

Ein Bausparvertrag ist in sich schon ein komplexes Produkt.
Es besteht nicht nur aus den Gebühren, wie der Abschlußgebühr und den Kontoführungsgebühren, dem Guthabenzins für Ihre Sparleistungen und dem Darlehenszins.

Jeder Tarif wird von der BaFin zu Ihrer Sicherheit geprüft. Maßgebend dafür ist, welche Leistungen die Kunden in der Sparphase bringen müssen um nachher auch eine Leistung aus der Bauspargemeinschaft zu erhalten. Das sogenannte Sparer-Kassen-Leistungsverhältnis.

Viele Berater „verkaufen“ Bausparen über den Darlehenszins. Und diese gehen bei rund 1,50 % nominal los.
Vergessen wird dabei, dass Sie, um ein Darlehen mit solch einem extrem niedrigen Zinssatz zu bekommen, auch eine Leistung erbringen müssen. Die Kehrseite der Medaille…
Und diese Leistung besteht dann darin, dass Sie entweder mehr Guthaben ansparen oder das Darlehen wesentlich schneller zurückzahlen müssen. So kann die Darlehensrate, bei gleicher Sparrate, um bis zu 400 % differieren.

Die Tarife, die gerade im Finanzierungsbereich für Sie die besten Leistungen vorhalten, liegen zur Zeit im Zinsbereich von 2,35 % bis 2,50 % nominal. Zumindest bei größeren Vorhaben wie einer Immobilienfinanzierung.

Natürlich spielen die weiteren Kosten auch eine Rolle, wenn auch eine eher untergeordnete. Bei den Abschlußgebühren gibt es noch zwei Modelle, entweder es fallen 1,00 % oder 1,60 % aus der Bausparsumme an. Damit „kaufen“ Sie sich die gesicherten Zinsen.

Ein wenig Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen Bausparkassen niedrigere Bausparsumme anbieten. Brauchen Sie 100.000 €, reichen teils Bausparsummen von 60.000 € aus. Das spart Ihnen zwar erst einmal einen Teil der Abschlußkosten, aber die Option ist für die Bausparkasse eine freiwillige Leistung. Theoretisch könnte es passieren, dass Ihnen die Bausparkasse eine spätere Auszahlung von 100.000 € verweigert.

Nützen Sie den Bausparvertrag ausschließlich als Sparvertrag, sollten Sie beachten, ab wann die Bausparkasse Ihnen welchen Guthabenzins ausschüttet.
Es haben sich Modelle durchgesetzt, bei denen Sie eine Grundverzinsung erhalten und Sie dann im Laufe der Zeit einen Bonuszins erhalten. Oft ist auch die minimale und maximale Sparleistung pro Jahr geregelt, Sie können also nicht einzahlen, was Sie wollen.
Nach einer Sparzeit von meist 8 – 10 Jahren erhalten Sie dann nur noch den Basiszins.
Die Bonuszinsen wiederum sind eigentlich keine echte Verzinsung mit Zinseszinseffekt da Sie auf einem separaten Konto gebucht werden und erst bei Auszahlung des Vertrages ausgeschüttet werden.

Trotzdem gibt es immer noch einzelne Bausparkassen, die Ihnen Guthabenzinsen von über 2,00 % ausschütten. Und das ohne Risiko für Sie!

Gerade bei der Wahl des für Sie richtigen Tarifes empfehle ich Ihnen einen Marktvergleich.
Nahezu jede Bank kooperiert mit einer Bausparkasse, diese muss aber nicht den für Sie besten Tarif anbieten.

 

Wie funktioniert denn das Bausparen?

Es hat sich zwar vieles geändert, ja auch die Bausparkassen mussten moderner werden… Aber das grundliegende, fast sozialistische Modell, ist natürlich noch das gleiche.

Sie stellen Ihre Sparleistungen der Bauspargemeinschaft so lange zur Verfügung, bis Sie sich ein Anrecht auf die Auszahlung Ihres Guthabens und, wenn Sie möchten, auch eines Darlehens erworben haben. Dieses einfache Modell funktioniert so gut seit dem 19. Jahrhundert. Es basiert darauf, dass der gemeinsame Geldtopf immer ausreichend gefüllt ist.
Probleme mit diesem System gab es mal in den 80er Jahren, jedoch hat jeder Bausparer bislang sein Geld wieder zurückbekommen.

Bausparen ist für Sie kein Pflichtsparen. Zunächst einmal ist ein Bausparvertrag ein einfacher Sparvertrag mit Option auf ein zinsgesichertes Darlehen.

Worauf sollten Sie bei der Wahl des richtigen Tarifes achten?

Ein Bausparvertrag ist in sich schon ein komplexes Produkt.
Es besteht nicht nur aus den Gebühren, wie der Abschlußgebühr und den Kontoführungsgebühren, dem Guthabenzins für Ihre Sparleistungen und dem Darlehenszins.

Jeder Tarif wird von der BaFin zu Ihrer Sicherheit geprüft. Maßgebend dafür ist, welche Leistungen die Kunden in der Sparphase bringen müssen um nachher auch eine Leistung aus der Bauspargemeinschaft zu erhalten. Das sogenannte Sparer-Kassen-Leistungsverhältnis.

Viele Berater „verkaufen“ Bausparen über den Darlehenszins. Und diese gehen bei rund 1,50 % nominal los.
Vergessen wird dabei, dass Sie, um ein Darlehen mit solch einem extrem niedrigen Zinssatz zu bekommen, auch eine Leistung erbringen müssen. Die Kehrseite der Medaille…
Und diese Leistung besteht dann darin, dass Sie entweder mehr Guthaben ansparen oder das Darlehen wesentlich schneller zurückzahlen müssen. So kann die Darlehensrate, bei gleicher Sparrate, um bis zu 400 % differieren.

Die Tarife, die gerade im Finanzierungsbereich für Sie die besten Leistungen vorhalten, liegen zur Zeit im Zinsbereich von 2,35 % bis 2,50 % nominal. Zumindest bei größeren Vorhaben wie einer Immobilienfinanzierung.

Natürlich spielen die weiteren Kosten auch eine Rolle, wenn auch eine eher untergeordnete. Bei den Abschlußgebühren gibt es noch zwei Modelle, entweder es fallen 1,00 % oder 1,60 % aus der Bausparsumme an. Damit „kaufen“ Sie sich die gesicherten Zinsen.

Ein wenig Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen Bausparkassen niedrigere Bausparsumme anbieten. Brauchen Sie 100.000 €, reichen teils Bausparsummen von 60.000 € aus. Das spart Ihnen zwar erst einmal einen Teil der Abschlußkosten, aber die Option ist für die Bausparkasse eine freiwillige Leistung. Theoretisch könnte es passieren, dass Ihnen die Bausparkasse eine spätere Auszahlung von 100.000 € verweigert.

Nützen Sie den Bausparvertrag ausschließlich als Sparvertrag, sollten Sie beachten, ab wann die Bausparkasse Ihnen welchen Guthabenzins ausschüttet.
Es haben sich Modelle durchgesetzt, bei denen Sie eine Grundverzinsung erhalten und Sie dann im Laufe der Zeit einen Bonuszins erhalten. Oft ist auch die minimale und maximale Sparleistung pro Jahr geregelt, Sie können also nicht einzahlen, was Sie wollen.
Nach einer Sparzeit von meist 8 – 10 Jahren erhalten Sie dann nur noch den Basiszins.
Die Bonuszinsen wiederum sind eigentlich keine echte Verzinsung mit Zinseszinseffekt da Sie auf einem separaten Konto gebucht werden und erst bei Auszahlung des Vertrages ausgeschüttet werden.

Trotzdem gibt es immer noch einzelne Bausparkassen, die Ihnen Guthabenzinsen von über 2,00 % ausschütten. Und das ohne Risiko für Sie!

Gerade bei der Wahl des für Sie richtigen Tarifes empfehle ich Ihnen einen Marktvergleich.
Nahezu jede Bank kooperiert mit einer Bausparkasse, diese muss aber nicht den für Sie besten Tarif anbieten.